• Fotos: Tadano Demag
  • Koichi Tadano, Präsident und CEO von Tadano Ltd.
  • Jens Ennen, neuer Geschäftsführer.

Jens Ennen wird Geschäftsführer der neuen Tadano Demag GmbH


Mit viel Symbolik und einer ordentlichen Portion Optimismus ist die Demag-Mobilkransparte in Zweibrücken unter dem Dach der Tadano Group exakt zum 1. August 2019 in eine neue Ära gestartet. Bereits der Arbeitstitel „Tag 1“ sollte für alle Mitarbeiter die Tragweite des Übergangs von Terex an Tadano deutlich machen.


Eine erste Konsequenz: Die zukünftige Unternehmensbezeichnung als Tadano Demag GmbH. Mit einem gewissen Überraschungsmoment auch die Ernennung des neuen Geschäftsführers: Jens Ennen. Seit Anfang April bei Tadano an Bord, kann der ausgewiesene Mobilkranexperte auf ein langjähriges Know-how in diesem Segment verweisen und steht dabei, wie der neue Demag-Eigentümer auch, für langfristige Strategieansätze. Die dürften übrigens eindeutig besser mit der Branche harmonieren, als die Shareholder- und Quartalszahlen-getriebene Konzepte der bisherigen Besitzer.

Im Rahmen der Übernahme ließ es sich darüber hinaus Koichi Tadano, Präsident und CEO von Tadano Ltd. nicht nehmen, die alten neuen Demag-Mitarbeiter persönlich in Zweibrücken zu begrüßen. Letztere waren so mehr als positiv von der neuen Kommunikation im Werk beeindruckt. In einem Rundfunkinterview berichteten langjährige Mitarbeiter von mehreren Besitzerwechseln des Werkes, jedoch hätte es noch nie so einen Einstand für die Belegschaft mit Ansprache und anschließendem Feiern gegeben – einmal mehr ein Indiz für die neuen Zeiten in der Dinglerstraße und in Wallerscheid. Dabei sind die mittel- und langfristigen Ziele für Koichi Tadano klar: „Mit dem Erwerb von Demag steigern wir in vielen Ländern der Welt unsere Marktdurchdringung, erweitern unser Produktangebot um Gittermast-Raupenkrane und vergrößern das Leistungsspektrum unserer All-Terrain-Krane. Zusammen können wir besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und ihnen einen höheren Mehrwert als je zuvor bieten.“

Stellvertretend für die offensichtlich neue Arbeitsweise in beiden Werken stand am Ende der Feierlichkeiten eine ganz besondere Geste der neuen, japanischen Hausherren in der Rosenstadt. So wurde vor dem Werkstor in Wallerscheid ein Kirschbaum gepflanzt, der symbolisch für das Schlagen neuer Wurzeln der Eigentümer aus Fernost in Rheinland-Pfalz stehen soll. In seiner Funktion als neuer Geschäftsführer versprach Jens Ennen dabei, die Pflanze regelmäßig zu gießen, und so sowohl das Werk wie auch den Kirschbaum zu hegen und zu pflegen. Weitere Infos zum Unternehmensübergang folgen schließlich in der kommenden Ausgabe der „Kran- & Hebetechnik“, die wie gewohnt zum Monatswechsel erscheint.


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